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Platform24 erhält als erstes Unternehmen MDR-Zertifizierung für Software zur digitalen Anamnese und medizinischen Ersteinschätzung

München, 1. Juli 2022 – Das schwedische Gesundheitstechnologie-Unternehmen Platform24 hat für seine Software zur digitalen Anamnese und medizinischen Ersteinschätzung die MDR*-Zertifizierung der Klasse IIa erhalten. Die SaaS-Lösung ist damit als Medizinprodukt zugelassen und erfüllt die strengen Anforderungen der seit Mai 2021 geltenden EU-Verordnung  für alle neu in Verkehr gebrachten Medizinprodukte. Nach aktuellen Informationen ist die medizinische Software EU-weit die erste ihrer Art, die die MDR-Zertifizierung erfolgreich durchlaufen hat und die verschärften Anforderungen an ein Medizinprodukt im Hinblick auf Sicherheit, Leistungsfähigkeit und Qualitätsmanagement nachweislich erfüllt. 

“Unsere Software zur digitalen Anamnese und medizinischen Ersteinschätzung soll stets mindestens die gleiche Genauigkeit und Qualität aufweisen wie eine durch medizinisches Fachpersonal durchgeführte Anamnese und Ersteinschätzung. Die MDR-Zertifizierung ist ein wichtiger Meilenstein für uns und untermauert, dass unsere Lösung sicher ist und die höchsten Standards für ein Medizinprodukt erfüllt”, betont Dr. Tobias Perdahl, Co-Founder, Dep. CEO und Chief Medical Officer von Platform24.

Medizinisch gesicherte Empfehlung der optimalen Versorgungsstufe

Die Software wurde von Platform24 selbst entwickelt. Sie ist seit 2017 im Einsatz und hat sich in Schweden mit 450.000 Patient:innen-Interaktionen pro Monat zum führenden Tool in der digital integrierten Gesundheitsversorgung etabliert. Bereits 6 Millionen Mal wurde sie eingesetzt, um den Schweregrad sowie die Dringlichkeit von gesundheitlichen Beschwerden einzuschätzen und Patient:innen der für sie richtigen Versorgungsstufe zuzuleiten. Basis für die Entwicklung und Validierung war ein medizinischer Datenkorpus, der nahezu alle Bereiche der Primärversorgung abdeckt. Über eine Suchfunktion können Patient:innen ihre Hauptbeschwerden in eigenen Worten beschreiben. Anschließend wird ein standardisierter Fragebogen ausgespielt. Die aus den Antworten resultierende medizinische Ersteinschätzung erfolgt auf Grundlage eines Expertensystems, das evidenzbasierten und deterministischen Regeln folgt. Patient:innen erhalten durch die als Medizinprodukt zertifizierte Software eine medizinisch gesicherte Empfehlung ihrer optimalen Versorgungsstufe – sei es die Selbstmedikation, die persönliche oder digitale Arzt-Konsultation oder das sofortige Aufsuchen einer Notaufnahme. 

Auf Seiten der Leistungserbringer bietet sich damit die Chance auf eine hohe Zeit- und Kostenersparnis, wie sich am Beispiel Schweden zeigt. Hier benötigen bis zu 20 Prozent der Patient:innen nach Durchlaufen der digitalen Anamnese und medizinischen Ersteinschätzung gar keine ärztliche Beratung oder Interaktion. Weitere 30 bis 40 Prozent können im Anschluss vollständig digital versorgt werden – zum Beispiel durch den Einsatz von Videotelefonie und Chat. Einer aktuellen McKinsey-Studie zufolge könnte das deutsche Gesundheitssystem mit der vollständigen Einführung eines solchen Systems zwei Milliarden Euro pro Jahr einsparen. 

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten mit hohem Potential

“Unsere zertifizierte Software bietet Patient:innen einen echten Mehrwert. Wird sie wie in Schweden für die digitale Anamnese und medizinische Ersteinschätzung eingesetzt, wissen Patient:innen ganz genau, wann sie wirklich zum Arzt müssen und wann nicht. Das birgt für alle Beteiligten einen Gewinn an Zeit und Effizienz bei maximaler Sicherheit. Doch auch darüber hinaus kann unsere Lösung Leistungserbringern in Deutschland enorme Chancen bieten. Sie ist unabhängig vom medizinischen Inhalt als Medizinprodukt zertifiziert – vergleichbar mit einer Spritze, in die man je nach Anwendungsfall einen anderen Wirkstoff aufziehen kann”, erläutert Dr. med. Carol Wildhagen, Deutschland-Geschäftsführerin von Platform24. Konkret wird die Lösung bereits im Kontext von Patientenportalen eruiert, um akut erkrankte Patient:innen effizient und sicher über die Notaufnahme ins Krankenhaus oder in regionale Versorgungsstrukturen zu steuern. Generell können sämtliche Gesundheitseinrichtungen, die relevante Daten, Informationen, Befunde oder Vorklassifizierungen medizinisch gesichert vor der persönlichen Ärzt:innen- oder Telemedizin-Konsultation erheben wollen, von der hochflexiblen SaaS-Lösung profitieren. 

MDR-Zertifizierung: verschärfte Anforderungen für mehr Sicherheit

Die neue EU-Verordnung über Medizinprodukte trat im Mai 2021 in Kraft. Sie ersetzt die bisherigen europäischen Richtlinien für Medizinprodukte (MDD**) und stellt die größte Änderung der europäischen Normen für Medizinprodukte seit über 20 Jahren dar. Die EU-Verordnung zielt unter anderem auf eine stärkere Regulierung von Softwareprodukten ab. Die Anforderungen an die technische Dokumentation, die Nutzen-Risiko-Bewertung, die klinische Bewertung und die Überwachung nach dem Inverkehrbringen wurden erheblich verschärft. Medizinische Einrichtungen sollten bei der Einführung neuer Software auf eine entsprechende MDR-Zertifizierung achten, um deren langfristigen Einsatz zu gewährleisten. Produkte mit dem alten MDD-Zertifikat dürfen nur bis Ende der Übergangsfrist in 2025 verkauft und verwendet werden. 

Über Platform24

Platform24 mit Deutschland-Sitz in München ist ein führender Anbieter von cloudbasierten SaaS-Lösungen im Gesundheitsbereich. Mit seinen Software-Modulen stellt das Unternehmen etablierte, leistungsstarke und sichere telemedizinische Infrastruktur für Leistungserbringer, Kostenträger und weitere Anbieter im deutschen Gesundheitswesen. Im skandinavischen Raum ist Platform24 bereits der größte Telemedizin-Anbieter und stellt in Schweden die telemedizinische Infrastruktur für ganze Gesundheitssysteme: 80% der privat Versicherten und 50% der gesetzlich Versicherten sind dort Nutzer:innen der digitalen Plattform. Pro Monat finden über 500.000 digitale Patientenkontakte statt. Das Unternehmen ist in Schweden, Dänemark, Norwegen, Deutschland und den Niederlanden aktiv und expandiert in weitere europäische Märkte. Es beschäftigt europaweit über 150 Mitarbeiter. Platform24 erhielt zuletzt eine Finanzierungsrunde in Höhe von 45 Millionen Euro. 

* MDR: Medical Device Regulation; Verordnung EU 2017/745 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 5. April 2017 über Medizinprodukte

** MDD: Medical Device Directive

Vernetzung über Sektorengrenzen hinweg: Platform24 kooperiert mit nubedian für vollumfängliches Patientenportal

Vernetzung über Sektorengrenzen hinweg:
Platform24 kooperiert mit nubedian für vollumfängliches Patientenportal

Platform24 und nubedian kooperieren künftig, um Krankenhäusern in Deutschland ein vollumfängliches KHZG-gefördertes Patientenportal  anzubieten. Platform24 stellt mit seiner SaaS-Lösung die Infrastruktur für das digitale Aufnahme- und Behandlungsmanagement, nubedian mit Caseform und CareSD die Plattform für das ganzheitliche Entlassmanagement. Leistungserbringer profitieren von dieser Kooperation gleich in zweierlei Hinsicht: Denn beide Anbieter bringen sowohl eine bewährte, praxiserprobte Software-Lösung als auch umfangreiche Erfahrung in die Kooperation ein. Damit schaffen Platform24 und nubedian gemeinsam die optimalen Voraussetzungen für eine zügige Umsetzung des im Krankenhauszukunftsgesetz definierten Fördertatbestand 2. Das gemeinsame Ziel: Prozesse im Sinne der Fachkräfte-Entlastung optimieren, Patienten aktiv einbinden sowie den Informationsaustausch beschleunigen. 

“Als Anbieter müssen wir als ein Ökosystem zusammenarbeiten und die jeweiligen Stärken im Sinne der Krankenhäuser zusammenbringen. Mithilfe der Softwarelösungen von nubedian können Patient:innen von einem durchgehenden Entlassmanagement ohne Technologiebruch profitieren. Ihre bundesweit aktive Plattform steht mit offenen Schnittstellen und einer sicheren Kommunikation über Sektorengrenzen hinweg im Einklang mit unserem eigenen Anspruch, digital integrierte Gesundheitsversorgung voranzutreiben. Für messbar mehr Effizienz im Krankenhaus und eine optimierte Versorgungsqualität, die bereits vor der Aufnahme beginnt”, so Dr. med. Carol Wildhagen, Deutschland-Geschäftsführerin von Platform24.

Mathias Schmon, Geschäftsführer bei nubedian, stellt heraus: “Wir sind überzeugt, dass wir von der Expertise, die Platform24 auf dem skandinavischen Markt gewonnen hat, profitieren werden. Mit ihrem White-Label-Patientenportal bieten sie eine etablierte Lösung, welche im Klinikalltag seit mehreren Jahren im Einsatz ist – gleiches spricht für unsere Entlass- und Überleitungsplattform Caseform. Durch unsere integrative Gesamtlösung optimieren wir die Organisations- und Kommunikationsprozesse innerhalb des Krankenhauses und über die Sektorengrenzen hinweg.”

Über Platform24

Platform24 mit Deutschland-Sitz in München ist ein führender Anbieter von cloudbasierten SaaS-Lösungen im Gesundheitsbereich. Mit seinem White-Label-Patientenportal stellt das Unternehmen eine etablierte, leistungsstarke und sichere telemedizinische Infrastruktur für Leistungserbringer, Kostenträger und weitere Anbieter im deutschen Gesundheitswesen. Im skandinavischen Raum ist Platform24 bereits der größte Telemedizin-Anbieter und stellt in Schweden die telemedizinische Infrastruktur für ganze Gesundheitssysteme: 80% der privat Versicherten und 50% der gesetzlich Versicherten sind dort Nutzer:innen der digitalen Plattform, die bereits über 100 mal implementiert wurde. Pro Monat finden über 500.000 digitale Patientenkontakte statt. Das Unternehmen ist in Schweden, Dänemark, Norwegen, Deutschland und den Niederlanden aktiv und expandiert in weitere europäische Märkte. Es beschäftigt europaweit über 200 Mitarbeiter. Platform24 erhielt zuletzt eine Finanzierungsrunde in Höhe von 45 Millionen Euro. 

Über nubedian

Die nubedian GmbH ist digitaler Pionier in der Entwicklung webbasierter Softwarelösungen für das Gesundheitswesen. Als preisgekröntes Software- und Dienstleistungsunternehmen leisten die Lösungen der nubedian GmbH seit über 10 Jahren einen wesentlichen Beitrag für die optimale Versorgung von Patientinnen und Patienten und betroffenen Personen sowie deren Angehörige. Eingesetzt werden die benutzerfreundlichen Lösungen in Sozial- und Gesundheitsämtern, Kranken- und Pflegekassen, pflegerischen Nachversorgern, Pflegestützpunkten, Hilfsmittel- und Homecareanbietern, Akut-, Fach- und Rehakliniken sowie Wohlfahrtsverbänden. Dabei stehen die betroffenen Personen im Zentrum und die sektorübergreifende Versorgung erfolgt sicher, datenschutzkonform und ressourcenschonend. Weitere Informationen unter www.nubedian.de

Strategische Partnerschaft: Platform24 und Recare bündeln Kompetenz und Erfahrung für ein vollumfängliches, förderfähiges Patientenportal

Platform24 und Recare bündeln ihre Stärken in einer strategischen Partnerschaft. Platform24, der führende Telemedizin-Anbieter im skandinavischen Raum, und Recare, die Plattform für digitales Entlass- und Überleitungsmanagement, bieten unter dem Dach von Platform24 Krankenhäusern ab sofort ein digitales Patientenportal gemäß Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG) an, das den Fördertatbestand 2 von Anfang bis Ende vollumfänglich abdeckt. Gemeinsam können die Unternehmen damit ein digitales Patientenportal zum zentralen Element der Patientensteuerung für Krankenhäuser machen. In diesem Sinne ist perspektivisch auch das Schaffen einer gemeinsamen Datengrundlage denkbar, sodass die reibungslose Entlassung eines Patienten, z.B. in die Reha, bereits vor seiner Aufnahme vorbereitet werden kann.

“Die strategische Partnerschaft mit Recare ist für uns ein logischer Schritt. Siloartige Lösungen werden uns auf dem Weg zu einer digital integrierten Gesundheitsversorgung in Deutschland nicht voranbringen. Als Anbieter sind wir in der Verantwortung, Kompetenzen zu bündeln und Digitalisierung für Krankenhäuser in einem komplexen Umfeld einfach zu machen. Wir freuen uns sehr, mit Recare einen starken Partner gefunden zu haben, der genau wie wir langjährige Erfahrung und eine praxiserprobte Software in diese Partnerschaft einbringt”, stellt Dr. med. Carol Wildhagen, Deutschland-Geschäftsführerin Platform24 heraus. 

Von der Kooperation können Krankenhäuser ab sofort profitieren. “Wir legen direkt los – die Krankenhäuser, die mit uns bereits an der Umsetzung ihres digitalen Patientenportals arbeiten, können jetzt auch den Fördertatbestand des Entlassungsmanagements unkompliziert und gebündelt aus einer Hand abdecken”, so Dr. med. Wildhagen.

“Was wir an Platform24 besonders zu schätzen wissen ist, dass es sich um ein funktionierendes Produkt aus dem klinischen Alltag handelt und kein Portal ist, was extra für das KHZG entwickelt wurde. Der Fokus liegt auf den Prozessen – das hilft Kliniken auch wirklich in der Praxis”, betont Maximilian Greschke, CEO Recare.

Enges Zeitfenster erfordert erfahrene Partner

Das Krankenhauszukunftsgesetz macht Tempo bei der Digitalisierung der Krankenhäuser. Allerdings warten aktuell noch fast drei Viertel der Förderanträge auf Bewilligung. Erst nach positivem Bescheid können Krankenhäuser die Ausschreibung der Maßnahmen starten. Das Zeitfenster für die Umsetzung läuft 2025 aus – und wird mit jedem Tag enger. Umso wichtiger ist es, bei der Auswahl und Implementierung auf erfahrene Partner und praxiserprobte Lösungen setzen.  

Im Rahmen der Partnerschaft stellt Platform24 mit seinem leistungsstarken White-Label-Patientenportal die Infrastruktur für das digitale Aufnahme- und Behandlungsmanagement (Fördertatbestand 2a und 2b KHZG). Recare dockt mit seiner etablierten Plattform zur Versorgungskoordination an und erfüllt die geforderten Kriterien für das Entlassungsmanagement (Fördertatbestand 2c KHZG). 

Platform24 ist seit 2016 am Markt und stellt in Schweden die telemedizinische Infrastruktur für ganze Gesundheitssysteme: 80% der privat Versicherten und 50% der gesetzlich Versicherten sind dort bereits Nutzer:innen der digitalen Plattform. Pro Monat finden über 500.000 digitale Patientenkontakte statt. Die Module des cloudbasierten Patientenportals reichen von einer digitalen Eingangstür für Patient:innen über digitale Anamnese und automatisierte Triage, Terminbuchung, Chat- und Videofunktion bis hin zu einem separaten Kliniker-Backend inklusive der Möglichkeit, Kolleg:innen und weitere Dritte hinzuzuziehen. Die leistungsstarke Infrastruktur-Lösungen ist eng an den Bedürfnissen ihrer Nutzer:innen ausgerichtet und kompatibel mit bestehenden Systemen und Schnittstellen der Krankenhäuser. 

Die Recare Deutschland GmbH betreibt eine der führenden Plattformen für die digitale Koordination von Versorgungskapazitäten im Rahmen des Krankenhausentlassmanagements in Deutschland. Sie verbindet derzeit mehr als 620 Akut- und Rehakliniken mit über 15.000 Pflegeheimen und Pflegediensten sowie einigen gesetzlichen Kostenträgern. 

Laut Bundesamt für Soziale Sicherung haben deutschlandweit 1.130 Krankenhäuser Anträge für die Förderung eines Patientenportals gestellt. Das Konsortium „DigitalRadar“ des Bundesgesundheitsministeriums attestierte  diesem Bereich in seiner ersten Erhebung 2022 erheblichen Nachholbedarf.

Wie Kliniken ein integriertes, digitales Versorgungssystem aufbauen

https://www.hcm-magazin.de/wie-kliniken-ein-integriertes-digitales-versorgungssystem-aufbauen-291412/

Integrierte Versorgung am Beispiel Patientenportal

Ein digitales Patientenportal kann zum zentralen Element der Patientensteuerung für Krankenhäuser werden. Als Schnittstelle zwischen Krankenhausverwaltung, medizinischem Personal sowie Patientinnen und Patienten nutzt es die Möglichkeiten der Digitalisierung, um Prozesse einfacher und effizienter zu gestalten, damit medizinisches sowie pflegerisches Personal mehr Zeit für die Versorgung hat. Denn gerade der Faktor Zeit ist für Mediziner und Medizinerinnen von essenzieller Bedeutung. So haben Ärztinnen und Ärzte in Deutschland für Patienten und Patientinnen oft nur etwa knapp acht Minuten Zeit. Mit Blick auf den Verwaltungsaufwand kann mit einem Patientenportal genau die gleiche Zeit pro zu Behandelndem eingespart werden. Im Ergebnis werden die Kapazitäten des medizinischen Personals also dorthin gelenkt, wo sie gebraucht werden: zu den Patientinnen und Patienten.

Damit ein Patientenportal seinen Zweck erfüllen kann, muss die Integration in das bestehende Krankenhaus-IT-System gewährleistet sein. Nur auf diesem Wege können die Prozesse wirklich ineinandergreifen und die Interoperabilität sichergestellt werden. Dafür benötigt es offene Schnittstellen und einfach zu integrierende Software.

Digitales Patientenportal für Krankenhäuser: 24Health überzeugt bei europaweiter Ausschreibung von Prospitalia

24Health hat den Zuschlag bei einer europaweiten Ausschreibung der Prospitalia über den Einkauf von digitalen Patientenportalen erhalten. Prospitalia ist führender Einkaufsdienstleister im deutschen Gesundheitsmarkt, zu den Vertragseinrichtungen zählen deutschlandweit unter anderem über 550 Akutkliniken. 24Health hatte im Rahmen der Ausschreibung ein Angebot für die Lose “Digitales Aufnahmemanagement” und “Digitales Behandlungsmanagement” abgegeben. 

“Wir freuen uns, dass wir Prospitalia als führende Einkaufsdienstleistungsgesellschaft von unserem Angebot überzeugen konnten”, so Dr. Carol Wildhagen, Geschäftsführerin 24Health GmbH. “Ein Patientenportal ist zentrales Element der KHZG-geförderten Digitalisierungs- maßnahmen. Wir sind uns sicher, dass wir mit unserer leistungsstarken Plattform und umfassenden Erfahrung für die Kliniken im Verbund der Prospitalia ein attraktiver Partner sind und würden uns freuen, möglichst viele bei der Umsetzung ihres Patientenportals zu unterstützen.” 

Das digitale Patientenportal von 24Health – platform24 – erfüllt alle Muss-Kriterien des Fördertatbestandes 2 des KHZG in den Bereichen Aufnahme- und Behandlungsmanagement, geht jedoch in den Funktionalitäten weit darüber hinaus. Die Module der cloudbasierten SaaS-Lösung reichen von einer digitalen Eingangstür für Patient:innen über digitale Anamnese und automatisierte Triage, Terminbuchung, Chat- und Videofunktion bis hin zu einem separaten Kliniker-Backend. Die leistungsstarke Infrastruktur-Lösung ist eng an den Bedürfnissen ihrer Nutzer:innen ausgerichtet und kompatibel mit bestehenden Systemen und Schnittstellen der Krankenhäuser. 

platform24 wurde im skandinavischen Raum bereits über 110 mal erfolgreich implementiert.   In Schweden dient die Lösung als telemedizinische Infrastruktur für ganze Gesundheitssysteme: 80% der privat Versicherten und 50% der gesetzlich Versicherten sind dort bereits Nutzer:innen der Plattform. Pro Monat finden über 500.000 digitale Patientenkontakte statt. Diese langjährige Erfahrung untermauert die Chancen einer digital integrierten Gesundheitsversorgung: Bis zu 20 Prozent der Patienten auf der Plattform benötigen keinerlei menschliche Interaktion, weitere 30-40 Prozent können vollständig digital via Chat und Video versorgt werden. 20 Prozent mehr Patienten können von einer medizinischen Fachkraft versorgt werden. Beim Arztbesuch können 4-8 Minuten pro Patient:in eingespart werden, da administrative Tätigkeiten wo möglich und sinnvoll an die Patient:innen ausgelagert werden. Diese hingegen profitieren unter anderem von mehr Eigenverantwortung und Teilhabe sowie geringeren Wartezeiten.

Digital integrierte Gesundheitsversorgung beginnt jetzt

https://www.healthcare-computing.de/digital-integrierte-gesundheitsversorgung-beginnt-jetzt-a-1103316/

Drei Monate nach Ende der Einreichungsfrist für das Krankenhauszukunftsgesetz scheinen die Antragsbewilligungen mancherorts ins Stocken zu geraten. Krankenhäuser hingegen erfahren zunehmend, dass sie bei der strategischen Planung und Umsetzung der geforderten Digitalisierungsmaßnahmen vor weit größeren Herausforderungen als dem Abhaken definierter Muss-Kriterien stehen. Dr. med. Carol Wildhagen erläutert in ihrem Gastbeitrag, warum es sich lohnt, digitale Versorgung genau jetzt mit Weitblick anzugehen. Die Ärztin ist Deutschland-Geschäftsführerin des Telemedizinanbieters 24Health.

24Health: Schwedisches Patientenportal startet am deutschen Markt

https://www.handelsblatt.com/inside/digital_health/24-health-schwedisches-patientenportal-startet-am-deutschen-markt-/27904960.html?ticket=ST-5363694-bkL769sxdPluOaa0n9Oh-ap3

Von München aus leitet die Ärztin und Digital Health Expertin Dr. Carol Wildhagen das Deutschlandgeschäft von 24Health. Das Unternehmen ist größter Telemedizin-Anbieter im skandinavischen Raum. Allein in Schweden nutzen 80% der privat Versicherten und 50% der gesetzlich Versicherten die digitale Plattform von 24Health. Pro Monat finden über 500.000 digitale Patientenkontakte statt.

Skandinavisches Patientenportal kommt nach Deutschland

24Health startet auf dem deutschen Markt mit seinem etablierten digitalen Patientenportal Platform24. Die Software-as-a-Service (SaaS)-Lösung ist förderfähig nach dem Krankenhaus-Zukunfts-Gesetz (KHZG).

Die Hälfte aller Krankenhäuser haben im Rahmen des KHZG noch keinen Förderantrag für ein Patientenportal gestellt, obwohl jedes Haus bis 2025 eines nachweisen muss. In diesen Fällen übernimmt das Unternehmen die Finanzierung im Förderzeitraum.

Erste deutsche Krankenhäuser setzen platform24 bereits ein. In Schweden digitalisiert 24Health das Gesundheitswesen bereits in etwa 50 % der Regionen und 80 % der dortigen privaten Versicherungsunternehmen.

Kostenfreies Patientenportal für Krankenhäuser

24Health, der größte Telemedizinanbieter Skandinaviens, startet unter der Leitung von Dr. Carol Wildhagen den Geschäftsbetrieb in Deutschland. Das Unternehmen bietet ein digitales Patientenportal – Platform24 – an, das nach dem Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG) vollständig förderungsfähig ist. Alle Muss-Kriterien und die meisten Kann-Kriterien der Fördertatbestände 2a und 2b des Gesetzes sind erfüllt. Das KHZG ist ein vom Bundesministerium für Gesundheit verabschiedetes Gesetz, dass Krankenhäuser bundesweit mit drei Milliarden Euro für einen Zeitraum von drei Jahren bei Digitalisierungsvorhaben unterstützt. 

Bisher haben nur etwa die Hälfte der Krankenhäuser einen Förderantrag gestellt, obwohl jedes Haus bis Anfang 2025 ein Patientenportal nachweisen muss. Das wollen wir ändern. Wir haben ein einsatzbereites Portal und sind bereit, die Finanzierung für den Förderzeitraum zu übernehmen, erklärt Dr. Carol Wildhagen, deutsche Geschäftsführerin von 24Health. Auf diesem Wege kann 24Health auch jenen Kunden eine für den Förderzeitraum kostenlose Einrichtung und Nutzung der Software anbieten, die keine staatliche Förderung erhalten. 

Das Patientenportal Platform24: Bewährte SaaS-Lösung aus Schweden
Platform24 bietet als SaaS Lösung u.a. für Krankenhäuser und medizinische Versorgungszentren die Möglichkeit, eine einfache und einheitliche digitale Eingangstür für alle Patient:innen zu schaffen. Funktionen beinhalten die digitale, dokumentierte Anamnese mit Empfehlung der entsprechenden Versorgungsstufe und Priorisierung der Patienten nach Dringlichkeit, den Austausch von Dokumenten, die Buchung von Terminen und die Kommunikation zwischen Arzt und Patient bzw. Arzt und Arzt über Videotelefonie und Chat.

Platform24 ist damit deutlich leistungsstärker als bisher auf dem Markt vertretene Anbieter und das einzige in diesem Segment als Medical Device zertifizierte Software Produkt. 

24Health konnte sich deshalb schon jetzt als wichtiger Anbieter für das Patientenportal etablierten. Erste Verträge mit sowohl einzelnen Krankenhäusern als auch Krankenhausketten sind bereits unterschrieben. Dazu zählt u.a. das Einbecker BürgerSpital.

Tim Wozniak, Geschäftsführer des Krankenhauses, lobt: “Die Kooperation mit 24Health ermöglicht uns als kleines, regionales Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung unabhängig von der Förderung durch das KHZG einen schnellen Zugang zu einer hoch innovativen Lösung – sowohl für das Krankenhaus selbst als auch für die Gesundheitsregion Einbeck. Neben den Anforderungen des KHZG soll es im Rahmen unserer Zulassung zur Grundversorgung auch potentiellen Notfallpatienten die Möglichkeit bieten, vor der Anreise eine persönliche Anamnese online zu erheben – mit Hilfe dieser vorab bereitgestellten Informationen sollen die Möglichkeiten der Grundversorgung für die Betroffenen passgenauer werden. Gleichzeitig sollen die grundlegenden Arbeitsprozesse für unsere Mitarbeiter im Verlauf der Behandlung unserer Patienten insgesamt optimiert werden. Darüber hinaus sehen wir mit Platform24 großes Potenzial in der Möglichkeit einer engeren Vernetzung und Abstimmung mit unseren Zuweisern, um neben einer optimierten hausinternen Versorgung für unsere Patienten auch die sektorenübergreifende Versorgung effizienter zu organisieren und neu zu gestalten und damit die Gesundheitsregion Einbeck insgesamt zu stärken.”

24 Health bringt digital integrierte Gesundheitslösungen nach Deutschland

24Health entwickelt digital integrierte Gesundheitslösungen für das private und öffentliche Gesundheitswesen. Ihr schwedisches Erfolgsmodell will 24Health nun auch in Deutschland auf den Weg bringen. Als Geschäftsführerin konnte das Unternehmen mit Dr. Carol Wildhagen eine der prominentesten Expertinnen im Deutschen Digital Health Markt gewinnen. Die promovierte Ärztin und ehemalige Beraterin der Boston Consulting Group (BCG) blickt auf eine erfolgreiche Karriere zurück und vereint als Ärztin und Gründerin eine langjährige Managementerfahrung im Bereich der digitalen Gesundheit. 

Zum Deutschlandstart von 24Health sagt Dr. Wildhagen: In Schweden stellen wir die digitale Infrastruktur für ganze Gesundheitssysteme. In puncto Digitalisierung gerade der Krankenhäuser stehen wir in Deutschland an einem entscheidenden Punkt. Zum einen stießen Personal und Ressourcen wegen Corona an ihre Grenzen. Zum anderen gingen den Krankenhäusern bis zu 20% ihrer stationären Fälle und damit kritische Erlöse verloren. Hier sehen wir uns mit Platform24 in der Verantwortung, schnell und unbürokratisch zu helfen.